13. Mai 2009
Seit zwei Wochen läuft auf meinem braven HP 2710p Tablet-PC wieder die vorletzte Ubuntu-Version 8.10 “Intrepid Ibex”, und zwar stabil. Das ließ sich von der frischen Version 9.04 “Jaunty Jackalope” mit der geschrupften xorg.conf nicht behaupten. Die Hasilope lief sogar so schlecht, dass ich erst ein Hardware-Problem – defekter Speicher oder angekratzte Festplatte – befürchtete. Die Symptome: Programme (vorwiegend Firefox, was aber wohl an meiner häufigen Browser-Nutzung lag) verabschiedeten sich mit Segfaults oder stürzten ab, das ganze System ließ sich nicht mehr ordentlich herunterfahren oder fror im Betrieb ein, beim Neustart musste das Dateisystem mit e2fsck repariert werden.
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Tags: Intrepid, Jaunty, Ubuntu
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14. April 2009
Zum Tablet-PC gehört ein Stift. Der hat eine Spitze, mit der man auf dem Digitizer schreibt oder malt; in Griff-Höhe liegt ein Taster, der sich mit einer Mausfunktion belegen lässt; am anderen Stift-Ende sitzt schließlich der virtuelle Radiergummi (“Eraser”). Bevor der Taster aber die richtige Maus-Aktion ausführt und der Radierer wirklich radiert, ist unter Linux oft genug noch etwas Handarbeit angesagt. Wie das – im Vergleich zur alten xorg.conf – mit dem neuen Xorg-Server 1.6 in Verbindung mit HAL funktioniert, beschreibe ich in diesem Posting. Was es mit der Kombination Xorg/HAL grundsätzlich auf sich hat, steht in einem anderen Artikel.
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Tags: Debian, Linux, Tablet-PC, Ubuntu, Xorg
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13. April 2009
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nur ein Update meines Artikels über Linux auf dem HP 2710p Tablet-PC bringen. Doch dann habe ich mir kühn die Beta der kommenden Ubuntu-Version 9.04 Jaunty Jackalope auf Tablett geschmiert – und nicht schlecht gestaunt: Mit der neuen Version 1.6 des Xorg-Servers ist die Herumdoktorei an der berühmt-berüchtigten xorg.conf hinfällig, passe, vorbei. Tatsächlich braucht man überhaupt keine xorg.conf mehr – selbst der Wacom-Digitizer samt Stift im Tablet-PC wird automatisch erkannt und unterstützt.
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Tags: Debian, Linux, Ubuntu, Xorg
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26. März 2009
Adobe hat nach langer Funkstille Version 9 seines Readers (früher: Acrobat Reader) jetzt auch für Linux und Solaris hervorgezaubert. Es handelt sich sogar schon um die Versionsnummer 9.1, die ein schlimmes Sicherheitsloch stopft. Dolles Ding, aber leider nur 32-bittig. Da ist Adobe mit dem Flash-Plugin doch schon viel weiter. 64-Bit-User müssen sich den Reader und seine Abhängigkeiten also von Hand zurechtbasteln, wenn Sie nicht auf die für 32 und 64 Bit vorgefertigten, aber leider veralteten Pakete im Medibuntu-Repository zurückgreifen wollen. Viel Bastelei ist aber gar nicht. Zum Glück gibt es ja für Ubuntu und Debian das Script getlibs.
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Tags: 64 Bit, Adobe Reader, Debian, Linux, Ubuntu
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15. Februar 2009

Heiliger Valentin! Das Debian-Projekt hat es tatsächlich geschafft und am 14. Februar nach fast 22 Monaten eine neue, stabile Version von Debian/GNU-Linux herausgebracht. Wir wären nun also glücklich angelangt bei Debian 5.0, Codename Lenny. Damit ist gleichzeitig eine neue Testing-Version namens Squeeze geboren, die irgendwann mal selbst zu einer stabilen Version werden wird. So will es das debianische Geschick.
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Tags: Debian, Etch, Lenny, Sidux, Stable
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19. November 2008
Mal was Neues: Adobe liefert eine Software … nicht für Windows … nicht für Mac …, sondern für Linux. Die Rede ist von einer 64-Bit-Version des Flash-Plugins für den Browser Firefox/Iceweasel. Bisher mussten Linux-User mit der 64-Bit-Variante des Betriebssystems den Umweg gehen, mit Hilfe eines Software-Verbindungsstückes namens nspluginwrapper die 32-Bit-Version des Flash-Players in ihren 64-Bit-Browser einzupassen. Das ist nun nicht mehr nötig, und auch wenn es sich erst um eine Alpha-Version handelt, fühlt sich das 64 Bit breite Plugin nach einem Tag Betrieb schon sehr gut an.
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Tags: 64 Bit, Debian, Flash, Sidux
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9. September 2008
Heute bekam ich einen Link auf eine https//-Ressource, von der ich mir Zertifikat- und Passwort-geschützt die auf mehrere Ordner und Unterordner verteilten Dateien einer Website herunterladen sollte. Der freundliche Hinweis dazu lautete, ich möge die Files doch bitte via Internet Explorer “als Webordner öffnen”. Was macht man aber als Firefox-User? Und noch dazu unter Linux?
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Tags: WebDav Linux Firefox
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25. Juli 2008
Der 2710p ist Hewlett Packards Neudesign eines Tablet-PCs mit Intel-Architektur, auf dem das Centrino-Pro-Logo prangt (und ein Vista-Sticker, aber das lassen wir hier mal beiseite). Installiert wird ein Xubuntu – wie Ubuntu, aber mit dem von mir präferierten XFCE-Desktop – der aktuellen Generation 8.04 “Hardy Heron”, und zwar in der 64-Bit-Version, um in den Genuss der vollen installierten 4 MB RAM zu kommen. Bis auf wenige (behebbare) Probleme läüft die gewöhnliche Notebook-Funktionalität out of the box, und etwas Tablet-Feeling kann man auch unter Linux erzeugen.
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Tags: 2710p, Ubuntu, XFCE
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30. Juni 2008
Man sollte doch immer auf das Kleingedruckte achten. Auch auf die Release Notes zur neuen Sidux-Version 2008-02. Dort steht nämlich am Ende des ersten Absatzes die schöne Zeile: “Enhancing the sidux family, a roughly ≈420 MB large XFCE variant has been added for amd64 and i386 (i686) for the first time.”
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21. Juni 2008

Weiter geht’s mit nützlicher und auch schöner Software für (X)Ubuntu. Der erste Teil stand hier, der zweite macht aus einer braven Linux-Maschine (fast) ein OS-X.
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