19. Januar 2010

Man soll ein neues Jahr ja nicht nur mit guten Vorsätzen beginnen, sondern auch Taten folgen lassen. Ich habe deshalb ein Abrechnungs-System installiert, mit dem sich Rechnungen schreiben und als PDF mailen/ausdrucken lassen. Meine Wahl fiel auf SimpleInvoices – ein Stück Software, mit dem sowohl kleine Firmen als auch Freelancer glücklich werden können. Es läuft auf einem Webserver mit PHP und MySQL (also im eigenen Netzwerk, im Internet oder mittels LAMP/WAMP/MAMP-Stack auch auf dem eigenen Rechner), wird weiterentwickelt, ist Template-basiert (so dass man sein eigenes Rechnungs-Layout samt Logo anlegen kann) und obendrein noch Open Source, also kostenlos. Auch Zahlungseingänge lassen sich verbuchen und Umsatz-Statistiken erstellen. Was will man mehr?
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Tags: Buchhaltung, Rechnungen, Simple Invoices
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6. Januar 2008
Für Schnellentschlossene jetzt noch ein Reisetipp: Wer jetzt ins ehemalige Jugoslawien fliegt, jedenfalls in die serbisch-orthodox geprägten Ländereien, kann die ganze Weihnachts- und Neujahrs-Chose noch einmal durchleben. Nach dem dort verbindlichen julianischen Kalender wird nämlich am gregorianischen 7. Januar Weihnachten gefeiert (genauer gesagt der Erste Weihnachtstag; so handhabt es auch die russisch-orthodoxe Kirche). Der Jahreswechsel fällt demgemäß auf den 13./14. Januar. Das schöne an den doppelten Festivitäten ist, dass sie keine reine Wiederholung der hierzulande erlebten und ertragenen Feierei darstellen.
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14. September 2007
Hat es doch noch ein Happy End gegeben für den armen R., unseren Versatel-Kunden ohne Telefon und DSL, dafür aber mit täglichem SMS-Terror? Hier also das Ende der Odyssee, nebst einer Moral der Geschichte: Zu welchem DSL-Anbieter zu wechseln ist, wenn einem der Sinn nicht nach kafkaesken Erlebnissen steht.
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4. September 2007
Vor bald zwei Wochen ging bei meinem Kollegen R. plötzlich nichts mehr: kein DSL, kein Telefon. In solchen Fällen ruft man dann die Abwiegelungsabteilung, volgo Hotline, der Telefonfirma an, die in diesem Fall Versatel heißt. Dort nimmt ein netter Herr die Störungsmeldung auf und verspricht, den Fall an die Technik weiterzugeben. Wir schreiben den 23. August, es wird bald dunkel.
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15. Juni 2007
Conny Göckel spielte Keyboard unter anderem bei Prima Klima (auf dem Promo-Foto zur Debüt-LP “Das Wetter ist für alle da” 2. v. li.) und verdingte sich später als Tastenmann bei Westernhagen. In den von der Neuen Deutschen Welle geprägten achtziger Jahren war er Teil der West-Berliner Rock-Szene. Damals hatte der Berliner Senat noch einen Rockbeauftragten, und manche wurden zu Schallplatten-Millionären. Conny Göckel gehörte nicht dazu.
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27. Januar 2007
Es ist eine seltsame Allianz: Seit Monaten heizen die Computerzeitschriften mit Titelstorys die Wartezeit auf das neue Windows Vista an – oder sie verraten, wie aktuell das PC-Magazin, wie man die Microsoft-Aktivierung mit gaaaanz geheimen Tricks knacken würde, wenn man ein böser Mensch wäre. So tief kann man sinken, wenn die Auflagen sinken. Der Computerpresse geht es ja gar nicht gut. Ob sich der Umstieg auf Vista wirklich lohnt, das steht auf einem anderen Blatt.
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23. Januar 2007
Bahnhof Friedrichstraße, Service Point der Deutschen Bahn: Ich will meine Zugreise canceln, aber die Schlange ist lang.
Per Handy sage ich zu Hause Bescheid, dass es später wird, muss mich aber wegen der Telefonkosten kurzfassen; für den Moonshine Tarif ist es noch nicht spät genug.
Endlich an der Reihe, erkläre ich, dass ich mein Ticket refunden lassen möchte. “Wat wollen sie?”, schnurrt das Fräulein von der Bahn.
Wolf Schneider, übernehmen Sie!
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2. Januar 2007

Das neue Jahr fängt ja gut an. Kaum zum ersten Mal wieder in die U-Bahn hinuntergestolpert, schon zerren zwei Berliner Kontrolleure in Zivil vier junge, unschuldige italienische Touristen aus dem Zug. 60 40 Euro erhöhtes Beförderungsentgelt kostet das Schwarzfahren pro Nase in Berlin. Da war der Easyjet-Flug von Milano Malpensa wahrscheinlich billiger.
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