Privatstrand

Nichts rollt mehr bei der Linux Mint Debian Edition

16. Februar 2012

Der Alleingang mit dem Unity-Desktop hat Ubuntu geschadet, aber dem Ubuntu-Abkömmling Linux Mint einen Popularitäts-Schub eingetragen. Doch das Mint-Projekt baut nicht nur an einem überarbeiteten Ubuntu mit geforktem Gnome 3 statt Unity.  Schon vor eineinhalb Jahren rief Hauptentwickler Clement Lefebvre, kurz Clem, zudem die Linux Mint Debian Edition (LMDE) ins Leben. Eine Idee mit Charme: ein stets aktueller Rolling Release, 100 Prozent pure Debian, mit den Annehmlichkeiten des Mint Desktops und speziellen Update-Packs, um die Ecken und Kanten des Debian-Testing-Zweigs auszugleichen. Klingt gut in der Theorie, aber wie schaut die Praxis aus?

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Ubuntu Unity: Der Irrweg zum Einheits-Desktop

12. November 2011

Kürzlich ist Version 11.11 11.10 von Ubuntu erschienen. Es ist die erste Version seit langer Zeit, die ich nicht mehr auf meinem Notebook installiert habe. Ich bin abtrünnig geworden, offenbar nicht als einziger. Das Problem hat einen Namen: Unity. Die mit fast schon ungesundem Ehrgeiz von Ubuntu-Gründer und -Finanzier Mark Shuttleworth erstmals in Ubuntu 11.04 eingeführte Shell hat nicht nur lauten Widerspruch in der Community erzeugt, sondern Ubuntu auch Anwender gekostet. Warum? Sind Ubuntu-User zu konservativ für Unity, oder ist Unity zu unproduktiv für Ubuntu-User?

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Das XFCE-Anwendungsmenü tunen und Programme von Hand hinzufügen

20. September 2011

Programme, für die es keine oder veraltete Installationspakete gibt, muss man “von Hand” installieren. Und danach sollen Sie bitteschön auch im Anwendungsmenü auftauchen. Wie solche und andere Menü-Arbeiten mit der aktuellen Version des XFCE-Desktops (XFCE 4.8) unter Xubuntu, der XFCE-Version der populären Distribution Ubuntu, oder unter Debian funktionieren, steht in diesem Artikel, und zwar am Beispiel der Entwicklungsumgebung Eclipse, also eines Java-Programms.

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Webalizer auf Logfiles loslassen

10. Mai 2011

Ist der Website-Statistiker Piwik eine Nummer zu groß und das politisch-unkorrekte Google Analytics, das alle Daten zur Auswertung an den big brother in Kalifornien sendet, zu unheimlich? Dann kann man sich auch mit der Oldschool zufrieden geben, um die Logfiles des Apachen zu bändigen. Die Rede ist von einfachen Auswertungs-Programmen wie Analog, Awstats oder eben vom Webalizer, um den es hier gehen soll, weil er in Debian oder auch Ubuntu bequem per Paketmanagement ins System eingebunden wird und übrigens auch von Massenhostern wie Strato oder Host Europe eingesetzt wird oder wurde, um der Kundschaft ein paar Statistiken bereitzustellen. Mit etwas Planung und ein paar Anpassungen kann man den Webalizer sogar auf mehrere virtuelle Hosts (VHosts) loslassen.

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Debian eingefroren: Bald kommt Squeeze für den LAMP-Server

7. August 2010

Das Debian-Projekt hat den “Freeze” für das Update auf die kommende stabile Version 6.0 a.k.a Squeeze verkündet. Ab jetzt ist also mein favorisiertes Webserver-Betriebssystem auf dem aktuellen Software-Stand eingefroren, d.h. es kommen keine Neuerungen mehr hinzu, bis zum Erscheinen werden nur noch Fehler gefixt. Für einen typischen LAMP (Linux/Apache/MySQL/PHP)-Stack bringt Squeeze wichtige Updates auf PHP 5.3.2 und auf MySQL 5.1.48. Der Apache-Webserver selbst ist dann in Version 2.2.16 enthalten.

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Schritt für Schritt: Zwei Bildschirme mit dem nvidia-Treiber

4. Februar 2010

Für Notebook-User, die Ubuntu, Debian oder ein anderes Linux verwenden, ist die problemloseste Wahl ein Gerät mit Intels Chipsatz-Grafik – sofern der von Intel selbst betreute Open-Source-Treiber nicht gerade kaputt ist. Nun ist die Intel-Grafik aber nicht gerade die potenteste. Mein Toshiba Tecra R10 kam mit einem dedizierten Grafikchip von Nvidia. Beim Recherchieren, ähh: Googeln, habe ich dann festgestellt, dass eine Menge Leute in einer Menge Foren Bastelanleitungen und aufgeblähte xorg.conf-Dateien darüber austauschen, wie man ein Dual-Monitor-Setup (bei nvidia Twinview genannt) mit dem proprietären nvidia-Treiber erstellt. Dabei ist es doch recht einfach. Und deshalb hier quick and dirty eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
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Support für Debian Etch läuft aus – Zeit für dist-upgrade oder Server-Wechsel

22. Januar 2010

Vor elf Monaten erschien die stabile Fünf-Nuller-Version von Debian GNU Linux, benannt Lenny. Aus diesem Anlass bloggte ich vollmundig, dass es vorerst keinen Grund gebe, auf der Vorgänger-Version Etch laufende Web-Server upzudaten. Da das Debian-Projekt nun aber freundlicherweise mahnt, dass der Support der “oldstable”-Version mit Sicherheits-Updates ein Jahr später, mithin am 15. Februar, ausläuft, sei das an dieser Stelle auch noch einmal in Erinnerung gerufen. Übrigens sind die Debianer zu Recht stolz darauf, dass sie Etch fast drei Jahre lang unterstützt haben.
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Tablet-PC-Buttons mit dem neuen Xorg-Server und HAL

14. April 2009

Zum Tablet-PC gehört ein Stift. Der hat eine Spitze, mit der man auf dem Digitizer schreibt oder malt; in Griff-Höhe liegt ein Taster, der sich mit einer Mausfunktion belegen lässt; am anderen Stift-Ende sitzt schließlich der virtuelle Radiergummi (“Eraser”). Bevor der Taster aber die richtige Maus-Aktion ausführt und der Radierer wirklich radiert, ist unter Linux oft genug noch etwas Handarbeit angesagt. Wie das – im Vergleich zur alten xorg.conf – mit dem neuen Xorg-Server 1.6 in Verbindung mit HAL funktioniert, beschreibe ich in diesem Posting. Was es mit der Kombination Xorg/HAL grundsätzlich auf sich hat, steht in einem anderen Artikel.

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Hilfe, ich habe meine xorg.conf geschrumpft

13. April 2009

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nur ein Update meines Artikels über Linux auf dem HP 2710p Tablet-PC bringen. Doch dann habe ich mir kühn die Beta der kommenden Ubuntu-Version 9.04 Jaunty Jackalope auf Tablett geschmiert – und nicht schlecht gestaunt: Mit der neuen Version 1.6 des Xorg-Servers ist die Herumdoktorei an der berühmt-berüchtigten xorg.conf hinfällig, passe, vorbei. Tatsächlich braucht man überhaupt keine xorg.conf mehr – selbst der Wacom-Digitizer samt Stift im Tablet-PC wird automatisch erkannt und unterstützt.

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Neuer Adobe Reader auch für Linux, auch auf 64 Bit portierbar

26. März 2009

Adobe hat nach langer Funkstille Version 9 seines Readers (früher: Acrobat Reader) jetzt auch für Linux und Solaris hervorgezaubert. Es handelt sich sogar schon um die Versionsnummer 9.1, die ein schlimmes Sicherheitsloch stopft. Dolles Ding, aber leider nur 32-bittig. Da ist Adobe mit dem Flash-Plugin doch schon viel weiter. 64-Bit-User müssen sich den Reader und seine Abhängigkeiten also von Hand zurechtbasteln, wenn Sie nicht auf die für 32 und 64 Bit vorgefertigten, aber leider veralteten Pakete im Medibuntu-Repository zurückgreifen wollen. Viel Bastelei ist aber gar nicht. Zum Glück gibt es ja für Ubuntu und Debian das Script getlibs.

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