Schlagwort-Archiv: Gnome 3

Fünf Jahre später: Unity vs. Gnome Shell revisited

Ubuntu Maverick Meerkat Desktop

So sah das damals aus: Ubuntu mit dem alten Gnome-2-Desktop

Tatsächlich. Genau fünf Jahren ist es her, dass die letzte Ubuntu-Version mit Gnome 2 als Standard-Desktop erschien. „Maverick Meerkat“ hieß sie, im Oktober 2010 war das. Danach blieb im Linux-Desktop-Land, jedenfalls auf der GTK+-Halbkugel, kein Stein mehr auf dem anderen; die Gnome-Entwickler stampften ihre angestammte Benutzer-Oberfläche ein und machten mit dem Nachfolger Gnome 3 a.k.a Gnome Shell alles neu und anders. Und der Ubuntu-Sponsor Canonical veranstaltete sein eigenes Ding, indem er die Gnome-Shell patchte und forkte, auf dass Ubuntu einen eigenen, ebenfalls neuen und anderen Desktop bekam: Unity.

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Linux Deepin vs. Cinnamon – Versöhnung oder Spaltung mit der Gnome Shell

ScreenshotWas macht der Gnome-Desktop-Nutzer, wenn sein angestammtes Gnome 2 auf dem Software-Friedhof entsorgt wird und die angeblich schönen neuen Welten von Gnome 3 oder Ubuntus Unity nur Unmut erzeugen? Linux Mint, für viele Nutzer inzwischen das bessere Ubuntu, beantwortet diese Gretchen-Frage in gleich zwei Geschmacksrichtungen: Die Retro-Lösung Mate, ein konservatorischer Fork von Gnome 2, und Cinnamon, ebenfalls ein Fork, aber vom neuen Gnome 3. Zukunftsträchtiger erscheint die Zimt-Variante. Nur: Warum muss es unbedingt ein Fork sein? Anders als Ubuntus vernagelter Unity-Desktop lässt sich die Gnome Shell über eine wachsende Zahl von Extensions anpassen. Das macht sich die chinesische Distribution Linux Deepin (Desktop-Screenshot) zunutze und legt ein schon fast ausgereiftes Nutzung-Konzept für Gnome 3 vor.

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Ubuntu Unity: Der Irrweg zum Einheits-Desktop

Kürzlich ist Version 11.11 11.10 von Ubuntu erschienen. Es ist die erste Version seit langer Zeit, die ich nicht mehr auf meinem Notebook installiert habe. Ich bin abtrünnig geworden, offenbar nicht als einziger. Das Problem hat einen Namen: Unity. Die mit fast schon ungesundem Ehrgeiz von Ubuntu-Gründer und -Finanzier Mark Shuttleworth erstmals in Ubuntu 11.04 eingeführte Shell hat nicht nur lauten Widerspruch in der Community erzeugt, sondern Ubuntu auch Anwender gekostet. Warum? Sind Ubuntu-User zu konservativ für Unity, oder ist Unity zu unproduktiv für Ubuntu-User?

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