Kategorie-Archiv: Notebook, Tablet-PC

Durch die Kellertür von Windows mit dem Erweiterten Start

Über das Einstellungs-Menü Update und Sicherheit lässt sich in Windows 10 der Erweiterte Start auslösen

Über das Einstellungs-Menü Update und Sicherheit lässt sich in Windows 10 der Erweiterte Start auslösen

Wenn Windows mal nicht Windows, sondern Linux booten soll; wenn Windows gar nicht mehr richtig bootet und Ärgerschießen (Troubleshooting) angesagt ist; wenn das (Uefi-) BIOS auch durch wilde Tastendrückerei beim Systemstart nicht erscheinen will; wenn ein Treiber, der nicht von Microsoft signiert wurde, trotzdem installiert werden soll – kurz: wenn irgendetwas am eigenen Rechner zu tun ist, wovon brave Benutzer nach Ansicht ihrer überaus fürsorglichen Beschützer aus Redmont nichts wissen müssen, dann geht man bei Windows 8 und 10 durch die Kellertür: den sogenannten Erweiterten Start.

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Gib Gummi, Thinkpad Tablet

Vor ein paar Jahren habe ich in diesem Blog mal unter dem Titel Gib Gummi, Flexview eine kleine Würdigung an ein Notebook und seinen Bildschirm geschrieben, nämlich das – längst eingestellte – Flexview-Display im Lenovo Thinkpad T60. Es ist eines der am meisten gelesenen Postings auf diesem Blog. Offenbar hat der Name „Thinkpad“ nach wie vor eine magische Wirkung auf Technik-affine Notebook-Nutzer (oder liegt’s am Gummi?). Umso interessanter, dass Lenovo im letzten Jahr erstmals unter dem Label Thinkpad ein Andoid-Tablet (nicht zu verwechseln mit den unter Windows laufenden Convertible-Tablet-PCs aus gleichem Hause) herausgebracht hat. Wie schon bei den Thinkpad-Notebooks hat Lenovo versucht, qualitätsbewusste und professionelle Nutzer anzusprechen. Um es vorweg zu nehmen: Das Thinkpad Tablet ist nicht schlecht, mit wahlweiser Multitouch- oder Stift-Bedienung sogar fast einzigartig – doch so richtig Gummi gibt es leider nicht.

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Schritt für Schritt: Zwei Bildschirme mit dem nvidia-Treiber

Für Notebook-User, die Ubuntu, Debian oder ein anderes Linux verwenden, ist die problemloseste Wahl ein Gerät mit Intels Chipsatz-Grafik – sofern der von Intel selbst betreute Open-Source-Treiber nicht gerade kaputt ist. Nun ist die Intel-Grafik aber nicht gerade die potenteste. Mein Toshiba Tecra R10 kam mit einem dedizierten Grafikchip von Nvidia. Beim Recherchieren, ähh: Googeln, habe ich dann festgestellt, dass eine Menge Leute in einer Menge Foren Bastelanleitungen und aufgeblähte xorg.conf-Dateien darüber austauschen, wie man ein Dual-Monitor-Setup (bei nvidia Twinview genannt) mit dem proprietären nvidia-Treiber erstellt. Dabei ist es doch recht einfach. Und deshalb hier quick and dirty eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
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Glänzender Zwerg mit UMTS: Asus Eee-PC 1003HAG

Eee-PC 1003HAG

Mit der Intel-Atom-Plattform ähneln sich zwar alle Netbooks grundsätzlich wie ein Ei dem anderen, im Detail gibt es aber durchaus Unterschiede. Besonders bunt treibt es der Eee-PC-Produzent Asus, der einen regelrechten Wildwuchs an Modellvarianten produziert. Das Modell 1003HAG, ein naher Verwandter des 1002HA, taucht auf der deutschen Asus-Website gar nicht auf (dafür aber auf der japanischen), wird jedoch über den Mobilfunkanbieter O2 (ab 49 Euro mit Vertrag) vertrieben. Als Besonderheit verfügt es neben Bluetooth und WLAN über ein eingebautes UMTS/HSDPA-Modem von Huawei (ohne Simlock), das sich mit derselben USB-ID meldet wie der Stick E620 desselben Herstellers.

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Tablet-PC-Buttons mit dem neuen Xorg-Server und HAL

Zum Tablet-PC gehört ein Stift. Der hat eine Spitze, mit der man auf dem Digitizer schreibt oder malt; in Griff-Höhe liegt ein Taster, der sich mit einer Mausfunktion belegen lässt; am anderen Stift-Ende sitzt schließlich der virtuelle Radiergummi („Eraser“). Bevor der Taster aber die richtige Maus-Aktion ausführt und der Radierer wirklich radiert, ist unter Linux oft genug noch etwas Handarbeit angesagt. Wie das – im Vergleich zur alten xorg.conf – mit dem neuen Xorg-Server 1.6 in Verbindung mit HAL funktioniert, beschreibe ich in diesem Posting. Was es mit der Kombination Xorg/HAL grundsätzlich auf sich hat, steht in einem anderen Artikel.

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Hilfe, ich habe meine xorg.conf geschrumpft

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nur ein Update meines Artikels über Linux auf dem HP 2710p Tablet-PC bringen. Doch dann habe ich mir kühn die Beta der kommenden Ubuntu-Version 9.04 Jaunty Jackalope auf Tablett geschmiert – und nicht schlecht gestaunt: Mit der neuen Version 1.6 des Xorg-Servers ist die Herumdoktorei an der berühmt-berüchtigten xorg.conf hinfällig, passe, vorbei. Tatsächlich braucht man überhaupt keine xorg.conf mehr – selbst der Wacom-Digitizer samt Stift im Tablet-PC wird automatisch erkannt und unterstützt.

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(X)Ubuntu Hardy Heron auf HP 2710p Tablet-PC

Der 2710p ist Hewlett Packards Neudesign eines Tablet-PCs mit Intel-Architektur, auf dem das Centrino-Pro-Logo prangt (und ein Vista-Sticker, aber das lassen wir hier mal beiseite). Installiert wird ein Xubuntu – wie Ubuntu, aber mit dem von mir präferierten XFCE-Desktop – der aktuellen Generation 8.04 „Hardy Heron“, und zwar in der 64-Bit-Version, um in den Genuss der vollen installierten 4 MB RAM zu kommen. Bis auf wenige (behebbare) Probleme läüft die gewöhnliche Notebook-Funktionalität out of the box, und etwas Tablet-Feeling kann man auch unter Linux erzeugen.

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Kulturrevolution: Angeblich neue Thinkpads im Anmarsch

Lenovo wird in diesem Sommer alle Thinkpad-Reihen einem Update unterziehen und nach dem X300 weitere neue Modelle einführen. Das behauptet jedenfalls Gizmodo in einem Posting mit dem Zusatz „unconfirmed“. Demnach soll die X-Serie, Lenovos ultraleichte Reihe, künftig weitere Modelle mit 14- und 15-Zoll-Monitoren (!) bekommen, und mit der W-Serie („W“ wie Workstation) wird eine völlig neue Reihe gestartet. Die R-und T-Serie bleiben, bekommen aber auch neue Features.

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Business-Notebook für Billigheimer

HP nc6400Das HP Compaq nc6400 ist ein ausgewachsenes, aber schlankes Business-Notebook: Display matt, Garantie satt. Solche Modelle spielen normalerweise in der Über-1.500-Euro-Straßenpreis-Liga mit, aber zum neuen Jahr bringt Hewlett Packard ein absolutes Schnäppchen in die Läden: Das Modell RH484EA ist mit voller Geschäftskunden-Ausstattung, fein auflösendem 14-Zoll WXGA+-Display und drei Jahren Garantie im Preisvergleich ab 724,70 Euro gelistet und offenbar in Kürze verfügbar.

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Gib Gummi, Flexview: Lenovo Thinkpad T60

IBM Logo

Edel sei der (das?) Notebook, hilfreich und gut – so hätte sich das der alte Geheimrat gewünscht. Ein Ansinnen, das IBMs T-Serie, seit dem 2005 abgeschlossenen Verkauf der PC-Sparte von Lenovo in China bruchlos fortgeführt, verlässlich und dauerhaft erfüllt. Mit dem konservativ-sachlichen Design, den metallenen Scharnieren und dem roten Trackpoint sind die Thinkpads zu einer Ikone der Langlebigkeit im schnellen Computer-Business geworden. Nur die berühmten und viel gepriesenen Flexview-Displays baut Lenovo in seine neuen, vorwiegend mit Widescreen offerierten T61-Geräte mit Intels Santa-Rosa-Chipsatz nicht mehr ein. Umso schöner, diese Zeilen auf einem (und über ein) T60 mit Flexview zu schreiben. Weiterlesen