Kategorie-Archiv: Varia

Android ein eigenes SSL-Zertifikat unterschieben

An dem Zusatz "Extensions" samt "Basic constraints"-Erweiterung erkennt man ein CA-Zertifikat, wie es Google mag (Ansicht aus dem Firefox-Browser)

An dem Zusatz „Extensions“ samt „Basic Constraints“-Erweiterung erkennt man ein CA-Zertifikat, wie es Android mag (Ansicht aus dem Firefox-Browser)

Selbstsignierte SSL-Zertifikate genügen vollkommen, um die Kommunikation mit privat genutzten Diensten, beispielsweise einem Owncloud-Server, übers Internet abzusichern. Auf diese Weise lassen sich auf dem eigenen Smartphone auch Kalender und Adressbuch abgleichen. Dummerweise akzeptiert Googles Betriebssystem ein typisches selbstsigniertes SSL-Zertrifikat nicht; wie es trotzdem geht und welche Apps man für die Installation des Zertifikats sowie die Synchronisation mit den von Haus aus in Android nicht unterstützten Datenaustausch-Protokollen CalDAV (Termine) und CardDAV (Adressen) verwenden kann, steht in diesem Posting.

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China-Phones: Die „amtlichen“ Zutaten für ROM-Köche

Schöne Momentaufnahme aus einer Nudelküche in Linxia, Gansu, von Peter Morgan (CC BY-SA 2.0)

Nudelküche in Linxia in der nordchinesischen Provinz Gansu, von Peter Morgan (CC BY-SA 2.0)

In fast jedem China-Restaurant wird Glutamat verwendet – und in fast jedem chinesischen Smartphone ein Chipsatz des taiwanesischen Billig-Herstellers Mediatek. Deshalb „ticken“ all diese China-Phones ähnlich. Wer das letzte Posting zum Thema gelesen hat, kennt die konzeptionellen Gemeinsamkeiten und weiß, was sich hinter Begriffen wie Scatter-Datei oder Preloader verbirgt. Hier werden nun die Zutaten vorgestellt, mit denen ROM-Köche Zugang zur Haute Cuisine der China-Phones erhalten.

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China-Phones: Backup, Root, Recovery mit Hausmitteln

MediaTek-Selbstdarstellung: Jedes dritte Smartphone weltweit mit MediaTek-Technik

MediaTek-Selbstdarstellung: Jedes dritte weltweit 2014 ausgelieferte Smartphone mit MediaTek-Technik

Groß ist die Zahl der Niedrigpreis-Smartphones mit Dual-SIM-Fähigkeit, die von China aus den Markt überfluten und zunehmend auch im „Rest der Welt“ Verbreitung finden – obwohl Marken-Namen wie Kingsing, Dodgee oder Elephone noch sehr ungewohnt und seltsam quietschig klingen. So bunt und verwirrend die Vielfalt erscheinen mag – fast alle Hersteller bauen wegen der geringen Kosten auf die Chipsatz-Plattform des taiwanesischen Herstellers Mediatek. Und weil das so ist, kann man auch fast allen China-Smartphones mit denselben „Hausmitteln“ zu Leibe rücken, um sie zu flashen oder an ihrer Software herumzubasteln. Frei nach dem Motto: Kennste eins, kennste alle.

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LG Optimus True HD LTE mit Android Jelly Bean dank CyanogenMod 10.1.3

Screenshot

LG Optimus True HD LTE (Modell-Nr. P936) mit offiziellem CyanogenMod 10.1.3.

Die derzeit wohl günstigste Möglichkeit, an ein ordentliches Smartphone zu kommen, das offizielle CyanogenMod-Unterstützung bietet, trägt den Namen LG Optimus True HD LTE und die Modellnummer P936, jedenfalls in Europa. In den USA heißt es LG Nitro, und bei CyanogenMod selbst ist es auch als P930 gelistet. Macht aber nichts, denn die Hardware ist überall dieselbe: Ein Smartphone mit ordentlichem Dualcore (2×1,5 Ghz), knackigem 4,5-Zoll-HD-Display (720p) und dank LTE-Unterstützung immer noch aktuell, wenngleich nur noch als Auslaufmodell erhältlich. Hat man sich einmal die Mühe gemacht, das Gerät zu rooten und zu flashen, löst es sich dank der unabhängigen Entwickler von CyanogenMod von der laxen Update-Moral seines Herstellers und erhält ein System-Update auf Android 4.2.

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Vom Huawei Ascend P6 und anderen China-Phones

Das ist kein iPhone, sondern ein Goophone. Da freuen sich Apple und Google bestimmt.

Ja, es ist schön, sein Smartphone zu betouchen und zu streicheln. Manche Leute bekommen davon sogar erotische Anwandlungen. Umso schöner ist es, wenn das Smartphone auch noch gut verarbeitet ist und das Display auf jeden Stuppser sensibel und ohne Ruckler reagiert. An dieser Stelle meldet sich aber das Über-Ich: Muss der Mensch wirklich vier-, fünf-, sechshundert Euro für ein Smartphone ausgeben? Darf’s nicht auch ein bisschen weniger sein? Vielleicht kommt eine Antwort auf diese Frage ja aus China, jenem Riesenland, in dem aktuell 41 Prozent aller Android-Smartphones verkauft werden.

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Android statt Vodafone 360: Das Samsung H1 flashen

Wer den vorigen Beitrag gelesen hat und sein Samsung i8320 aka Vodafone H1 flashen möchte, bekommt hier nun die Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Läuft auf dem Gerät noch das ursprüngliche Betriebssystem Limo, muss man einen neuen Bootloader samt Recovery installieren. Das ist schon der größte und riskanteste Teil der Arbeit, aber er ist nur ein Mal zu erledigen. Danach lassen sich über Clockwordmod Recovery (CWM) ganz einfach neue ROMs, Updates und Patches einspielen. Limo ist dann allerdings futsch. Eigentlich gibt es dank Android keinen Grund mehr, ihm nachzutrauern – trotzdem lässt es sich zurückflashen. Außerdem Troubleshooting, Navigation im CWM-Menü, Tastenbelegung unter Android und ein kleines Glossar.

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Android statt Vodafone 360: Das zweite Leben des Samsung H1

Samsung i8320 unter Android (CynagonMod) mit dem Boat BrowserErinnert sich noch jemand daran, wie Sascha Lobo und andere deutsche Netz-Prominente Werbung für einen neuen, angeblich revolutionären Internet-Dienst namens Vodafone 360 machten? Nein? Ist auch besser so. Denn nach nur zwei Jahren schaltete der TK-Riese den Service wieder ab. Schade ist es nur um das damals eigens gefertigte Telefon H1 a.k.a. Samsung i8320. Ein Smartphone so ganz ohne Apps und Ökosystem, das hört sich an wie ein Versetzungszeugnis für den Handy-Friedhof. Doch nicht so schnell. Das Gerät lässt sich nämlich dank des H1droid-Projektes mit Android flashen und rooten. Zugegeben, das klingt nun wiederum arg nach Technik-Frickelei; dabei hat das ehemalige Oberklasse-Smartphone ein zweites Leben verdient. Nebenbei leistet man als Konsument einen kleinen Beitrag für Nachhaltigkeit in einem Markt, der ständig neue Gadgets produziert, und trägt dazu bei, den Berg an Elektro-Schrott ein wenig kleiner zu machen.

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Mein Olympia 2012 in London per Fernsehen und via nok.de

Seit 1992 habe ich als akkreditierter Journalist von neun Olympischen Sommer- und Winterspielen vor Ort berichtet. Den Spielen in London schaue ich zum ersten Mal nur am Fernsehen zu (herrje, Poschi). Damit Kulturschock und Entwöhung nicht zu groß werden, mache ich in Berlin Heimredaktion für zwei Olympia-Bücher und starte endlich mal eine – meine – Olympia-Website mit der schönen Domain nok.de. Weiterlesen

Ordnung ins Rechnungswesen bringen mit Simple Invoices

Simple Invoices

Man soll ein neues Jahr ja nicht nur mit guten Vorsätzen beginnen, sondern auch Taten folgen lassen. Ich habe deshalb ein Abrechnungs-System installiert, mit dem sich Rechnungen schreiben und als PDF mailen/ausdrucken lassen. Meine Wahl fiel auf SimpleInvoices – ein Stück Software, mit dem sowohl kleine Firmen als auch Freelancer glücklich werden können. Es läuft auf einem Webserver mit PHP und MySQL (also im eigenen Netzwerk, im Internet oder mittels LAMP/WAMP/MAMP-Stack auch auf dem eigenen Rechner), wird weiterentwickelt, ist Template-basiert (so dass man sein eigenes Rechnungs-Layout samt Logo anlegen kann) und obendrein noch Open Source, also kostenlos. Auch Zahlungseingänge lassen sich verbuchen und Umsatz-Statistiken erstellen. Was will man mehr?

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Reisetipp: Ex-Jugoslawien, doppelt feiern und doppelt sehen

Für Schnellentschlossene jetzt noch ein Reisetipp: Wer jetzt ins ehemalige Jugoslawien fliegt, jedenfalls in die serbisch-orthodox geprägten Ländereien, kann die ganze Weihnachts- und Neujahrs-Chose noch einmal durchleben. Nach dem dort verbindlichen julianischen Kalender wird nämlich am gregorianischen 7. Januar Weihnachten gefeiert (genauer gesagt der Erste Weihnachtstag; so handhabt es auch die russisch-orthodoxe Kirche). Der Jahreswechsel fällt demgemäß auf den 13./14. Januar. Das schöne an den doppelten Festivitäten ist, dass sie keine reine Wiederholung der hierzulande erlebten und ertragenen Feierei darstellen.

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