Absurd oder praktisch: Ein Handbuch für Krisenjournalisten, Touristen und andere Gefahrensucher

21. November 2011

In Marcel Ophüls’ hauptsächlich in Sarajevo spielendem Dokumentarfilm The Troubles We’ve Seen aus dem Jahr 1994 wirkte die Kriegsberichterstattung noch wie das exklusive Privileg eines heldenhaften Journalisten-Adels. In den krisenhaften 2000er Jahren ließen sich die Nachfolger von Peter Scholl-Latour, dem Kara Ben Nemsi der deutschen Nahost-Berichterstattung, bereits in Trainingscamps für den Einsatz in Afghanistan, dem Irak, Sudan und anderswo ausbilden. Die letzte Stufe hin zum allgemeinen Krisen-Tourismus zündet nun ein Buch der britischen Journalistin Rosie Garthwaite.

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Ubuntu Unity: Der Irrweg zum Einheits-Desktop

12. November 2011

Kürzlich ist Version 11.11 11.10 von Ubuntu erschienen. Es ist die erste Version seit langer Zeit, die ich nicht mehr auf meinem Notebook installiert habe. Ich bin abtrünnig geworden, offenbar nicht als einziger. Das Problem hat einen Namen: Unity. Die mit fast schon ungesundem Ehrgeiz von Ubuntu-Gründer und -Finanzier Mark Shuttleworth erstmals in Ubuntu 11.04 eingeführte Shell hat nicht nur lauten Widerspruch in der Community erzeugt, sondern Ubuntu auch Anwender gekostet. Warum? Sind Ubuntu-User zu konservativ für Unity, oder ist Unity zu unproduktiv für Ubuntu-User?

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Das XFCE-Anwendungsmenü tunen und Programme von Hand hinzufügen

20. September 2011

Programme, für die es keine oder veraltete Installationspakete gibt, muss man “von Hand” installieren. Und danach sollen Sie bitteschön auch im Anwendungsmenü auftauchen. Wie solche und andere Menü-Arbeiten mit der aktuellen Version des XFCE-Desktops (XFCE 4.8) unter Xubuntu, der XFCE-Version der populären Distribution Ubuntu, oder unter Debian funktionieren, steht in diesem Artikel, und zwar am Beispiel der Entwicklungsumgebung Eclipse, also eines Java-Programms.

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Mein Ubuntu-Desktop: nützliche Programme, Paketquellen, PPAs

18. Mai 2011

Die Abstammung von Debian sorgt dafür, dass Ubuntu-Linux über einen riesigen Fundus freier Software verfügt. Was dort fehlt oder veraltet ist, lässt sich über sogenannte PPAs (Erklärung bei Ubuntuusers.de) trotzdem schmerzfrei installieren. In diesem Posting liste ich – als note to self, aber auch als Anregung für andere Nutzer – eine notgedrungen subjektive Programm-Auswahl aus den Themenbereichen

um die an sich schlanke Vorinstallation von Ubuntu 10.10 bzw. 11.04 sinnvoll zu erweitern.

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Webalizer auf Logfiles loslassen

10. Mai 2011

Ist der Website-Statistiker Piwik eine Nummer zu groß und das politisch-unkorrekte Google Analytics, das alle Daten zur Auswertung an den big brother in Kalifornien sendet, zu unheimlich? Dann kann man sich auch mit der Oldschool zufrieden geben, um die Logfiles des Apachen zu bändigen. Die Rede ist von einfachen Auswertungs-Programmen wie Analog, Awstats oder eben vom Webalizer, um den es hier gehen soll, weil er in Debian oder auch Ubuntu bequem per Paketmanagement ins System eingebunden wird und übrigens auch von Massenhostern wie Strato oder Host Europe eingesetzt wird oder wurde, um der Kundschaft ein paar Statistiken bereitzustellen. Mit etwas Planung und ein paar Anpassungen kann man den Webalizer sogar auf mehrere virtuelle Hosts (VHosts) loslassen.

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Internet Explorer 9 ist raus, aber wir müssen weiter für IE6 bis 8 designen

15. März 2011

Heute hat die allseits beliebte Browser-Klitsche Microsoft pünktlich die neunte Version ihres Internet Explorers publiziert. Das ist eine gute Nachricht nicht nur für Anwender, die einen schnelleren und besseren Browser bekommen, sondern auch für Web-Designer und Entwickler. Denn IE9 schließt nicht nur zur Konkurrenz auf, sondern beachtet auch die Web-Standards und gibt sich modernen Dingen wie CSS3 und HTML5 gegenüber recht aufgeschlossen. Die schlechte Nachricht lautet: Mit dem Erscheinen von IE9 verschwinden der mäßige IE8, vor allem aber die unzulänglichen Vorgänger IE7 und IE6, die Web-Designer zu abenteuerlichen Rösselsprüngen (Browser-Weichen, Hacks etc.) zwingen, dummerweise nicht automatisch in der Hölle.

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Browser-Kompatibilität und Hacks für Internet Explorer 6 revisited

15. März 2011

In meinem Posting anlässlich des Erscheinens von Internet Explorer 9 habe ich darüber geschrieben, warum trotz der Fortschritte der neuen Version aus dem Hause Microsoft kein Web-Designer die Unzulänglichkeiten der Vorgänger verdrängen sollte. Die Vorgänger Internet Explorer 6 aus dem Jahre 2001, dessen verschlimmbesserter Nachfolger Internet Explorer 7 sowie der erstmals ordentlich an Webstandards orientierte Internet Explorer 8 sind immer noch da draußen … Es gibt also genug Gründe, sich die wichtigsten Links zu den unterschiedlichen Fähigkeiten der Browser sowie ein paar typische Probleme mit dem Problem-Opa IE6 samt Lösungsansätzen zu Gemüte zu führen. Dabei lässt sich ein Wiedersehen mit ungeliebten alten Bekannten wie dem Sternchen-Hack und anderen Filtern leider nicht verhindern.

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O Matroska: mkv-Dateien schneiden, zusammensetzen und demuxen

14. März 2011


Matroska ist ein Container-Format, das Filme und auch ganze DVDs mit Kapiteln, Video – vorzugsweise in HD -, mehreren Tonspuren – auch Mehrkanalton in mehreren Sprachen – und Untertitel verstauen kann – und zwar sehr handlich in einer Datei, erkennbar an der Erweiterung *.mkv. Wenn es darum geht, solche Dateien verlustfrei oder gar Frame-genau zu schneiden, sind die bekannten Open-Source-Video-Editoren (Avidemux, Virtualdub) allerdings noch überfordert oder arbeiten unzuverlässig. Es gibt jedoch eine rudimentäre Lösung: das Open-Source-Paket mkvtoolnix, das für Windows, Linux und in einer OS-X-Portierung verfügbar ist. Für dieses Tutorial wurde die von Ubuntu 10.10 im Paketmanager bereitgestellte Version genutzt.

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Nicht nur für die Uni Bayreuth: Wie man Seiten aus Googles Index entfernt

24. Februar 2011

Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät an der Uni Bayreuth muss jetzt ihren Image-Film überarbeiten. Dort erklärt ein gewisser “Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, MdB”, warum das Jura-Studium in Bayreuth so schön ist. Dummerweise ist das Video zwar von der Website verschwunden, über den Google Cache aber gerade noch auffindbar. Aus gegebenem Anlass also ein kleiner Leitfaden, wie sich plötzlich unerwünschte Inhalte aus dem Google-Index entfernen lassen.

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Twitters neuen Tweet-Button auf der eigenen Website oder im WordPress-Blog einbinden

15. August 2010

Keine Ahnung, was sie den ganzen Tag bei Twitter machen, wenn sie mal nicht gerade die durch ständig steigende Zugriffe verursachten System-Ausfälle reparieren müssen (isser nicht putzig, der Fail Whale?). Jedenfalls hat es bis letzte Woche gedauert, ehe der Microblogging-Dienst seinen eigenen Tweet-Button samt Zähler einführte (und auch diese Einführung begann mit einer Panne). Wie auch immer. Ein Vorteil gegenüber längst existierenden Third-Party-Lösungen wie dem Button von Tweetmeme besteht darin, dass Nutzer, die einen Artikel twittern wollen, ihre Twitter-Zugangsdaten keinem Dritten mehr anvertrauen müssen.

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